Ein typischer - ich gehe ins Ausland - Blog, um allen meinen lieben Daheimgebliebenen wissen zu lassen, dass es mir gut geht und um alle Neugierigen auf dem Laufenden zu halten :)
Freitag, 23. Dezember 2011
Dienstag, 13. Dezember 2011
Sonntag, 20. November 2011
Donnerstag, 17. November 2011
Mittwoch, 16. November 2011
Donnerstag, 3. November 2011
Mein "Wecker"
Diese wunderschönen Geschöpfe der Natur wecken mich jeden Morgen, leisten mir Gesellschaft bei meinen Yoga-Übungen und erfreuen mich einfach immer wieder :)
So kann ein Morgen immer beginnen!!
Freitag, 21. Oktober 2011
Varanasi
Es ist mal wieder Zeit, dass ich was
von mir hören lasse.
Der letzte Eintrag ist ja nun auch
schon wieder einen Monat her.
Die Zeit rennt, was aber auch gut so
ist!! Es wird Zeit, dass ich meine Zeit in Nagpur und Bamhani beende.
Ich habe das Gefühl, dass meine
Aufgabe hier erledigt ist. Ich habe gegeben was ich konnte und hoffe,
dass ich damit wenigstens einen kleinen Teil beigetragen habe.
Ich bin mir nicht sicher in wie weit das Projekt weiter laufen wird, wenn ich nicht mehr da sein werde.
Ich bin mir nicht sicher in wie weit das Projekt weiter laufen wird, wenn ich nicht mehr da sein werde.
Es gibt zu viele organisatorische
Probleme.. Mal abwarten :)
Auf jeden Fall habe ich für mich sehr
viel gelernt und bin froh über jede einzelne Erfahrung, die ich hier
machen durfte!
Freitag, 30. September 2011
Und alles begann..
.. mit der kleinen Frage: "Sarah,
könntest du ein paar Worte in Hindi sagen?"
Ja natürlich war ich dazu bereit.
Dies war ungefähr vor drei Wochen.
Sonntag, 25. September 2011
Fragen an die Welt
Dies sind Fragen, die ich mir im laufen
des halben Jahres hier in Indien gestellt habe. Fragen über die ich
mir den Kopf zerbreche, die mich aus der Bahn geworfen habe. Fragen
mit denen ich aktuell leben kann, ohne eine Antwort gefunden zu haben
- giibt es auf diese Fragen überhaupt eine Antwort?
halbes Jahr = 50% = bald bin ich wieder zurück :)
Zeit ist eine ganz merkwürdige
Einheit. Etwas absolut nicht Greifbares.
Ich habe hier in Indien nun meine
Halbzeit erreicht. Um genau zu sein war sie schon am 28. August.
Nun zählt die Zeit rückwärts.
Die Hälfte!!
Und alles wird anders.
Dies wollte ich als Anlass nehmen und
mal etwas Allgemeines über meine Arbeit und mein Leben, was zu
meinem Alltag geworden ist, zu berichten.
Samstag, 10. September 2011
Freitag, 26. August 2011
Sonntag, 21. August 2011
Die Zeit...
Ich habe so viele Gedanken im Kopf, so viel was ich euch alles gerne mitteilen möchte, aber irgendwie rast die Zeit momentan da einfach nur so hin.
Es gibt in diesem Land, auch nach fast einem halben Jahr, immernoch so viel zu erleben und wenn man mit 10 Mädels zusammen sitzt auch unglaublich viel zu reden :)
Es gibt in diesem Land, auch nach fast einem halben Jahr, immernoch so viel zu erleben und wenn man mit 10 Mädels zusammen sitzt auch unglaublich viel zu reden :)
Donnerstag, 18. August 2011
Sein Unglück
Auf dieses Gedicht bin ich gerade "gestoßen", wie man manchmal auf Dinge stößt, oder um eher zu sagen, die einen "finden". Es sind Worte, die nicht einfach nur gelesen werden, sondern die einen berühren, auf ihre ganze eigene Art und Weise. Es sind Gedanken, die man schon lange kennt, aber für die man selber noch nicht bereit in Worte zu fassen.
Weißt du was ich meine??
Weißt du was ich meine??
Freitag, 12. August 2011
Ja, ich lebe noch...
Hallo meine Lieben!
Ich hoffe euch geht es gut!! Mir kommt immer mal wieder zu Ohren, dass der Sommer dieses Jahr sehr bescheiden ist. Ich würde euch echt gerne ein bisschen Wärme abgeben . Trotz Regensaison ist es hier doch immer mal wieder sehr warm. Oder kommt mich doch einfach besuchen ;)
Ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet, dürft euch ruhig beschweren ;)
Ich hoffe euch geht es gut!! Mir kommt immer mal wieder zu Ohren, dass der Sommer dieses Jahr sehr bescheiden ist. Ich würde euch echt gerne ein bisschen Wärme abgeben . Trotz Regensaison ist es hier doch immer mal wieder sehr warm. Oder kommt mich doch einfach besuchen ;)
Ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet, dürft euch ruhig beschweren ;)
Samstag, 16. Juli 2011
Aus der Seele gesprochen!
Diesen Blogeintrag hat meine wundervolle Freundin Birte geschrieben.
Mit ihren Worten, aber vor allem ihren Fragen spricht sie mir aus der Seele.
Mit ihren Worten, aber vor allem ihren Fragen spricht sie mir aus der Seele.
Usha
Dies ist übrigens Usha, die Koordinatorin von Sangam im Dorf.
Mir ist aufgefallen, dass ich gar kein Bild in den letzten Blogeintrag eingefügt hatte. Dabei ist sie die Person, der ich dieses wunderbare Erlebnis zu verdanken habe!
Mir ist aufgefallen, dass ich gar kein Bild in den letzten Blogeintrag eingefügt hatte. Dabei ist sie die Person, der ich dieses wunderbare Erlebnis zu verdanken habe!
Sonntag, 10. Juli 2011
Waren es wirklich nur 24 Stunden??
Die letzte Woche , so hatte ich das Gefühl, wollte mir Indien sein Herz, sein tiefstes Inneres, zeigen.
Für mich war es wunderschön, spannend, mit Herausforderungen und vor allem Spontan :)
Am Montag, den 13.06.2011, war ich froh endlich in Bamhani, unserem Dorf, zu sein um dort ein wenig Ruhe einkehren zu lassen.
Das Wochenende im Nationalpark war doch etwas anstregend gewesen und ich könnte nicht behaupten dort genug Schlaf gefunden zu haben.
In Bamhani angekommen hatte ich es gerade geschafft meine Sachen auszupacken und einzuräumen und wollte mit dem Putzen anfangen..
Aber wie schon öfter festgestellt, kennt Indien Ruhe und Privatsphäre nicht wirklich.
Usha, die Leitung in Bamhani, klopfte auf indische Art und Weise an die Tür, was heißt, dass es keine Möglichkeit gibt, als nicht sofort zu öffnen.
Freitag, 1. Juli 2011
Indien ist immer wieder für eine "positive" Überraschung zu haben
Ich muss, zum Glück, meinen vorherigen Eintrag ein bisschen umändern.
Ich war eben noch einmal mit Freddi auf dem Weg in die Stadt und bin noch einmal an diesem Ort vorbei gelaufen.
Der Mann ist nicht tot. Er saß sogar. Ich bin ein wenig erleichtert.
Nichts desto trotz, wird mir dieses Erlebnis tief in den Knochen sitzen
Indien fordert mich einfach heraus, immer und immer wieder...
Ich war eben noch einmal mit Freddi auf dem Weg in die Stadt und bin noch einmal an diesem Ort vorbei gelaufen.
Der Mann ist nicht tot. Er saß sogar. Ich bin ein wenig erleichtert.
Nichts desto trotz, wird mir dieses Erlebnis tief in den Knochen sitzen
Indien fordert mich einfach heraus, immer und immer wieder...
Alltag in Indien????
Mitte Juni hat hier die Regensaison begonnen und ich habe die Kühle genossen. Habe es genossen mal nicht zu schwitzen :)
Heute ist es jedoch wieder unglaublich heiß. Die Straßen sind trocken und die Luft staubig.
Ich bin dabei eine Fortbildung für die Mitarbeiter vom Health-Team zu organisieren.
Aufgrund dessen habe ich mich heute, im Laufe des frühen Vormittags, auf dem Weg ins Krankenhaus gemacht.
Es ist mit Worten kaum zu beschreiben wie es ist durch und über indische Straßen zu laufen.
Die Sonne scheint mit all ihrer Kraft auf mich herunter und der Schweiß läuft nur so in Strömen. Schon nach kurzer Zeit klebt das T-Shirt, wie eine zweite Haut.
Der von den vielen Rollern, Motorrädern, Rikshas und Autos aufgewirbelte Staub nimmt einem ein wenig die Luft zum atmen und der Geruch von Paan begleitet mich auf meinem Weg.
Montag, 20. Juni 2011
Donnerstag, 9. Juni 2011
Wenn man auf die Inder hört...
... und sich Henna in die Haare macht --> sieht man aus wie Pumuckel! Zumindestens Ich...
Eigentlich war mein Plan meinen Haaren eine Kur zu gönnen und nicht sie zu färben! (Ich bin grad dabei meine Haare zu "züchten". Die waren echt kurz!!! Mal sehen wie lang sie werden. Jetzt sind sie erstmal rot...)
Also merkt euch! Henna in den Haaren wirkt nur bei indischen Haaren als Kur!!
Ich hoffe sehr, dass sich das wieder gut raus waschen lässt!
Ansonsten ist heute noch mein Handy kaputt gegangen.. Wenn man mich anruft, hört man mich nicht.. Monologe dürft ihr nun führen, wenn ihr mich trotzdem noch anrufen wollt ;)
Ein bisschen blöd, wenn man in einem kleinen Dorf sitzt, seine Freunde in Nagpur hat und organisieren will...
Mal sehen was als nächsten dran kommt. Zuerst war es meine externe Festplatte, dann mein Laptop und nun mein Handy. Eigentlich bleibt nun nur noch meine Kamera über^^
Am Wochenende fahren Yvonne und ich mit ein paar indischen Freunden in einen National Park. Drückt uns die Daumen, dass wir einen Tiger zu Gesicht bekommen :)
Fühlt euch aus der Ferne alle mal ganz lieb gedrückt! Ihr fehlt mir!
Eigentlich war mein Plan meinen Haaren eine Kur zu gönnen und nicht sie zu färben! (Ich bin grad dabei meine Haare zu "züchten". Die waren echt kurz!!! Mal sehen wie lang sie werden. Jetzt sind sie erstmal rot...)
Also merkt euch! Henna in den Haaren wirkt nur bei indischen Haaren als Kur!!
Ich hoffe sehr, dass sich das wieder gut raus waschen lässt!
Ansonsten ist heute noch mein Handy kaputt gegangen.. Wenn man mich anruft, hört man mich nicht.. Monologe dürft ihr nun führen, wenn ihr mich trotzdem noch anrufen wollt ;)
Ein bisschen blöd, wenn man in einem kleinen Dorf sitzt, seine Freunde in Nagpur hat und organisieren will...
Mal sehen was als nächsten dran kommt. Zuerst war es meine externe Festplatte, dann mein Laptop und nun mein Handy. Eigentlich bleibt nun nur noch meine Kamera über^^
Am Wochenende fahren Yvonne und ich mit ein paar indischen Freunden in einen National Park. Drückt uns die Daumen, dass wir einen Tiger zu Gesicht bekommen :)
Fühlt euch aus der Ferne alle mal ganz lieb gedrückt! Ihr fehlt mir!
Mittwoch, 1. Juni 2011
Nicht nur ein Lied
Dieses Lied spricht mir aus der Seele! Genauso fühle ich mich in vielen Momenten.
Sei es wenn wir zu 10 eng aneinder gequetscht sitzen, alle unglaublich schwitzen, aber nicht losfahren.
Sei es, dass in Bamhani jeden Tag sich alle fragen, warum die Köche nur so scharf kochen. Niemand isst gerne so scharf.
Sei es, dass wir mit einem Auto abgeholt werden um dann an einem Ort abgeladen werden, damit 3 Roller besorgt werden, um mit denen weiter zu fahren und dann im Endeffekt an Ort und Stelle zu bleiben.
Sei es, dass meine Sandalen geklaut werden, um sie dann vor meiner Nase zu tragen. (Die muss ich mir übrigens noch wieder zurückholen...)
Sei es, dass ein neues Haus gebaut wird und die Regenrohre mit Zement gefüllt werden.
Sei es, dass man nach seinem Einkauf seinen Kassenzettel noch 3 mal vorweisen muss, um den Laden zu verlassen. Es nicht so, dass der Weg ganze 2 Meter lang ist.
Nur um ein paar Situationen zu nennen :) Ich frage mich oft nach dem Sinn und suche die deutsche Logik dahinter. Aber wie heißt es so schön: "Mein Herz besiegt meinen Verstand!"
Aber nun hier das Lied :)
http://www.youtube.com/watch?v=NKOnn6s8yZE
Sei es wenn wir zu 10 eng aneinder gequetscht sitzen, alle unglaublich schwitzen, aber nicht losfahren.
Sei es, dass in Bamhani jeden Tag sich alle fragen, warum die Köche nur so scharf kochen. Niemand isst gerne so scharf.
Sei es, dass wir mit einem Auto abgeholt werden um dann an einem Ort abgeladen werden, damit 3 Roller besorgt werden, um mit denen weiter zu fahren und dann im Endeffekt an Ort und Stelle zu bleiben.
Sei es, dass meine Sandalen geklaut werden, um sie dann vor meiner Nase zu tragen. (Die muss ich mir übrigens noch wieder zurückholen...)
Sei es, dass ein neues Haus gebaut wird und die Regenrohre mit Zement gefüllt werden.
Sei es, dass man nach seinem Einkauf seinen Kassenzettel noch 3 mal vorweisen muss, um den Laden zu verlassen. Es nicht so, dass der Weg ganze 2 Meter lang ist.
Nur um ein paar Situationen zu nennen :) Ich frage mich oft nach dem Sinn und suche die deutsche Logik dahinter. Aber wie heißt es so schön: "Mein Herz besiegt meinen Verstand!"
Aber nun hier das Lied :)
http://www.youtube.com/watch?v=NKOnn6s8yZE
Ein kleiner Teilerfolg :)
Ich will euch nur schnell erzählen, dass ich heute meinen ersten kleinen Erfolg melden kann :)
Ich bin gerade dabei die “Village Visits” und die Gesundheitsvorsorge rundum zu erneuern und verändern.
Entwerfe Dokumentationsbögen und habe noch viele Pläne.
Es ist garnicht so leicht in Indien, mit europäiscshen Gedanken, Pläne umzusetzen. Es kommt immer alles anders. “In kleinen Schritten denken, Sarah” :)
Wie schon einmal kurz erwähnt haben wir auf unseren Village Visits eigentlich nichts gemacht..
Gestern habe ich das mit Archana, der “Hauptschwester”, besprochen.
Und siehe an. Heute haben wir 4 Schwangere und eine Wöchnerin besucht :)
Es lief zwar nicht so ab, wie ich es mir wünschen würde, aber es war ein SEHR guter Anfang!!
Heute Nachmittag habe ich mich mit den 3 TBA´s hingesetzt und mit ihnen die Vorsorge einer Schwangeren besprochen, so wie ich es mir vorstelle.
Morgen üben wir praktisch :) Bin gespannt wie es im Endeffekt genau ablaufen wird, aber ich bin SEHR optimistisch und freue mich auf Morgen!!
Ich werde doch noch als Hebamme arbeiten. Ich freue mich!! :)
Bilder gibt es das nächste mal. Weiß nicht wie ich sie verkleiner kann ;)
P.S. Ich mochte den Frosch ja schon echt gerne, aber der letzte Eintrag ist nicht nur ihm gewidmet. ;) Wenn du auf “Weitere Inforamtionen>>” drückst, siehst du das der Eintrag noch länger ist ;)
Habe mitbekommen, dass einige dies übersehen haben. Viel Spaß beim Nachlesen!
Ich bin gerade dabei die “Village Visits” und die Gesundheitsvorsorge rundum zu erneuern und verändern.
Entwerfe Dokumentationsbögen und habe noch viele Pläne.
Es ist garnicht so leicht in Indien, mit europäiscshen Gedanken, Pläne umzusetzen. Es kommt immer alles anders. “In kleinen Schritten denken, Sarah” :)
Wie schon einmal kurz erwähnt haben wir auf unseren Village Visits eigentlich nichts gemacht..
Gestern habe ich das mit Archana, der “Hauptschwester”, besprochen.
Und siehe an. Heute haben wir 4 Schwangere und eine Wöchnerin besucht :)
Es lief zwar nicht so ab, wie ich es mir wünschen würde, aber es war ein SEHR guter Anfang!!
Heute Nachmittag habe ich mich mit den 3 TBA´s hingesetzt und mit ihnen die Vorsorge einer Schwangeren besprochen, so wie ich es mir vorstelle.
Morgen üben wir praktisch :) Bin gespannt wie es im Endeffekt genau ablaufen wird, aber ich bin SEHR optimistisch und freue mich auf Morgen!!
Ich werde doch noch als Hebamme arbeiten. Ich freue mich!! :)
Bilder gibt es das nächste mal. Weiß nicht wie ich sie verkleiner kann ;)
P.S. Ich mochte den Frosch ja schon echt gerne, aber der letzte Eintrag ist nicht nur ihm gewidmet. ;) Wenn du auf “Weitere Inforamtionen>>” drückst, siehst du das der Eintrag noch länger ist ;)
Habe mitbekommen, dass einige dies übersehen haben. Viel Spaß beim Nachlesen!
Mittwoch, 25. Mai 2011
Eine kurze Gedenkminute
Jetzt hälst du einmal kurz inne und sprichst ein kurzes Gebet.
Unser Frosch, der immer so schön in der Toilette saß und ab und an meine Blase fast zum platzen gebracht hat, lag heute vertrocknet in unserer Dusche.
Meine Blase war ab und an kurz vor dem platzen, weil ich mich nicht getraut habe auf die Toilette zu gehen. Der Frosch saß Mitten in der Toilette und hat das Wasser „genossen“. Ich hatte immer Angst, dass er mir dann aus Schreck zwischen die Beine springt ;) Also bin ich lieber nicht auf die Toilette, sonder hab brav gewartet, bis der Frosch mit dem baden fertig war.
- Mein Mitbewohner hat mich noch ausgelacht, als ich den Frosch einmal mit Wasser übergossen habe mit den Worten:“Frösche brauchen Wasser.“ Der ist doch echt blöd! :)
Wie einem so ein Tier doch ans Herzen wachsen kann. Er fehlt wirklich :)
Dienstag, 17. Mai 2011
Dinge, die die Welt nicht braucht!!
Da dachte ich als Deutsche: „Ach genieße ich doch das ganze Indien mit all seinen kleinen Einzelheiten und Leckereien!“
Super Sarah! Das hast du nun davon!
Vor zwei Wochen war ich mit zu den Village Visits und wir verbrachten unsere Zeit bei einer super lieben Familie! Ich habe es voll und ganz genossen in einem kleinen Dorf irgendwo Mitten in Indien zu sitzen und den Bewohnern bei ihrer alltäglichen Arbeit zuzuschauen!
Zu boebachten wie die Familienstruktur funktionier war herrlich!
Ich ganz in Indien. Das was ich immer wollte!
Ja und dann wurde mir ein herrlicher selbstgemachter (natürlich) Lemonjuice angeboten!
War der lecker!
Na super! Dafür sitze ich nun hier und bin seit knapp 1 ½ Wochen vom Leben ein wenig ausgeschaltet.
Mein Leben besteht eigentlich nurnoch aus schlafen und seit gestern aus Tabletten schlucken :-/
Ich habe es geschafft mir ein paar, vielleicht auch ein paar viele, Einwohner einzufangen.
Ich habe Würmer, im Darm..
Meine Hoffnung ist nun, dass die Tabletten schnell anschlagen und ich wieder auf die Beine komme!! So unglaublich schwach habe ich mich schon sehr sehr lange nicht mehr gefühlt! Ein mal Treppen steigen ist für mich wie ein halber Marathonlauf.
Vielen Dank an meine Mitbewohner! Ich wäre wohl immer noch nicht zum Arzt gegangen und hätte gehofft, dass es alleine weg geht...
Die Hitze gibt ihr übriges dazu!
Ich bewunder die Inder sehr, wie sie diese Hitze jedes Jahr wieder so tapfer durchstehen!
Ich bewunder die Inder sehr, wie sie diese Hitze jedes Jahr wieder so tapfer durchstehen!
Die letzten Tage hatten wir tagsüber eine Durschnittstemperatur von 46°C, wohl gemerkt im Schatten!! Nachts „kühlt“ es dann doch auf knapp 35°C ab.
Was würde ich für einen Regentag geben!!!
Samstag, 7. Mai 2011
Eine Anmerkung!
Diese Berichte, wie ich sie in diesem einem Krankenhaus erlebt habe, sind meine Erfahrungen.
Auch in Deutschland entspricht nicht jedes Krankenhaus den selben hygienischen Standarts und Vorgehensweisen.
Es heißt aber nicht, dass alle Krankenhäuser in Indien so sind! Es gibt auch diese, die "unserem" europäischen Verhältnissen entsprechen!!
Dies weiß ich aus Erzählungen einer sehr sehr guten Freundin, die leider diese Erfahrungen in Indien machen durfte.
Aber lies selber:
http://kohlrabenbunt.blogspot.com/2011/01/aktualitaten.html#more
Auch in Deutschland entspricht nicht jedes Krankenhaus den selben hygienischen Standarts und Vorgehensweisen.
Es heißt aber nicht, dass alle Krankenhäuser in Indien so sind! Es gibt auch diese, die "unserem" europäischen Verhältnissen entsprechen!!
Dies weiß ich aus Erzählungen einer sehr sehr guten Freundin, die leider diese Erfahrungen in Indien machen durfte.
Aber lies selber:
http://kohlrabenbunt.blogspot.com/2011/01/aktualitaten.html#more
Donnerstag, 5. Mai 2011
Montag, 18. April 2011
Eine indische Geburt :)
Hallo meine Lieben!
Endlich komme ich mal wieder dazu mich zu melden! Irgendwie rast die Zeit doch. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, sie würde stehen!
Endlich komme ich mal wieder dazu mich zu melden! Irgendwie rast die Zeit doch. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, sie würde stehen!
Um es gleich vorne weg zu nehmen. In diesem Eintrag gehe ich in bisschen tiefer in die Beschreibung einer Geburt. Ich habe es für meine deutsche Kolleginnen etwas detailierter aufgeschrieben, da diese bestimmt sehr daran interessiert sind, genauer zu erfahren, wie eine Geburt in Indien abläuft, oder?? Zumindestens ich wäre es :)
Wen dies nicht interessiert, sollte einige Abschnitte überlesen. Diese Textabschnitte sind farbig gekennzeichnet.
Montag, 4. April 2011
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!
Freitag, der 01.04.2011
Geplant war für diesen Tag:
- 6.30 Uhr aufstehen
- 7.30 Uhr Abfahrt nach Naranpur, um dort, zusammen mit Archana, Kavita und Savita, Dr. Mukerjee ins Krankenhaus zu begleiten
Aufenhalt: Ungewiss
- Ca. 12 Uhr Abfahrt von Bamhani zu den „village visits“
- Ankunft in Bamhani ca 16.00, danach Lunch
- Ab 16.30 Freizeit
Freitag, 1. April 2011
Without Spicy it´s boring
Das Motto der Indern beim Essen! Leider!
| Die Menge essen sie in einem Monat, gefühlt in einer Woche ;) |
Wie die meisten von euch wissen, war ich noch nie die Person, die gerne scharf gegessen hat.
- ist es unangenehm und
- schmeckt das Essen dann einfach nur noch scharf und hat keinen eigenen Geschmack mehr
In Bamhani, wo ich unter der Woche wohne, trifft genau das leider zu.
Das Essen ist einfach nur scharf!
(Ich wusste nie, dass das Essen wirklich zwei mal brennt. Jetzt weiß ich es xD)
In der ersten Woche haben sie die Frauen in der Küche noch bemüht nicht ganz so scharf für uns zu kochen. Da das Essen aber für alle ist, die auf dem Gelände wohnen, hat sich der Gedanke bald relativ schnell verflüchtigt. Für die Inder hat das Essen wahrscheinlich nach gar nichts mehr geschmeckt. Sie haben dann einfach die Chillischoten pur dazu gegessen.
Dazu kommt, dass es Essen in Bamhani eigentlich immer das selbe ist!
Reis, Chapati, scharfes Gemüse, dass in Öl nur so schwimmt.
Obst und frisches Gemüse muss man hier leider vergeblich suchen.
Und das gibt es zum Mittag- und zu Abendessen.
Teilweise esse ich dann nur Reis und Chapati. Noch hängt es mir nicht zu den Ohren raus, aber ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit ;)
Zum Glück haben wir eine eigene Küche mit einem Gaskocher. Wenn es allzu schlimm werden sollte, können wir auch immer noch selber kochen.
Das Frühstück machen wir uns schon selber. Hier in Bamhani gibt es zum Frühstück Hirse, Reis oder irgend ein Getreide, was auch wieder scharf gewürzt ist ;)
Bei uns gibt es dann, auf der wunderschönen sonnigen Terrasse, entweder Toast mit viel zu süßer Marmelade und Obst oder Haferflocken mit Milch und Obst.
Damit wir wenigstens ein mal am Tag eine halbwegs gesunde Mahlzeit zu uns nehmen ;)
| Papaya mit Limone! Hmmmm! |
| Ein leckeres Frühstück in der morgendlichen Sonne :) |
Das schade ist nur, dass wir wissen, dass die Köchinnen auch richtig richtig gut kochen können. Warum sie es nicht immer machen?! Eine Logik der Inder ;)
Dafür haben wir in Nagpur richtig richtig gutes und abwechslungsreiches Essen!!
Auch hier gibt es zu jeder Mahlzeit Reis und Chapati aber das Gemüse ist nicht so fettig und vor allem nicht so scharf!! Dazu gibt es immer frisches aufgeschnittenes Gemüse.. Lecker!!
Nicht nur das die Inder auch sehr scharf essen, sie essen, in meinen Augen, auch VIEL zu süß!!
Die Süßigkeiten kann ich hier nur in wenigen Fällen essen!!
Frisches Gemüse und Obst vom Markt. Ein Traum!!
Die Süßigkeiten kann ich hier nur in wenigen Fällen essen!!
Frisches Gemüse und Obst vom Markt. Ein Traum!!
Vielleicht aber gar nicht so schlecht!! Unsere Vorgängerinnen haben alle zugenommen, bis zu 7-8 kg. Ich will das nicht!! Die Jungs haben alle bis zu 15 kg abgenommen. Ist das nicht unfair!!
Ich lass es einfach mal auf mich zukommen Wie alles andere auch ;)
P.S.
So langsam wird es hier richtig richtig warm. Das schlimme ist, es wird noch viel wärmer :(
Aktuell haben wir tagsüber ca. 42°C. Bei uns ist es aktuell halb 12 Vormittags. Ich sitze im Schatten mit einem leichten Wind auf dem Balkon und schwitze einfach nur. Teilweise merke ich schon garnicht mehr, dass ich schwitze, sondern merke es nur daran, dass meine Hose nass ist, wenn ich aufstehe. Wie ich 48-50°C überstehen soll? Keine Ahnung!!!
Aktuell haben wir tagsüber ca. 42°C. Bei uns ist es aktuell halb 12 Vormittags. Ich sitze im Schatten mit einem leichten Wind auf dem Balkon und schwitze einfach nur. Teilweise merke ich schon garnicht mehr, dass ich schwitze, sondern merke es nur daran, dass meine Hose nass ist, wenn ich aufstehe. Wie ich 48-50°C überstehen soll? Keine Ahnung!!!
Dienstag, 29. März 2011
Personenregister
Ich werde euch jetzt erstmal die Personen vorstellen, mit denen ich täglich oder häufig zusammen bin. Diese Personen werden bestimmt immer mal wieder in meinen Blogeinträgen zu finden sein.
Sophie: ist junge und süße 20 Jahre alt. Sie hat letztes Jahr ihr Abitur gemacht und will nach Indien Literatur und Philosophie in München studieren.
Mit ihr teile ich mich sowohl in Nagpur als auch in Bamhani ein Zimmer. Ich verstehe mich sehr sehr gut mit ihr. Wir liegen absolut auf der selben Wellenlänge. Wir haben beide echt ein riesen Glück, dass es so ist!! Wir müssen immerhin auf einem engen Raum miteinander leben :)

Yvonne, Ich, Sophie
Yvonne: ist frische 29 Jahre alt. So ein bisschen unsere Oma :) Sie hat ihr Studium in Soziologie mit dem Schwerpunkt auf Entwicklungssoziologie beendet. Durch ein Praktikum bei der DIZ ist sie jetzt mit uns hier in Indien. Für sie ist es das vierte Mal, dass sie in Indien ist. Was für uns immer mal wieder echt von Vorteil ist, v.a. wenn wir Essen gehen :)
Frederik: ist Jahre 26 alt und studiert Geographie an der Uni in Bonn. Er nutzt die 9 Monate in Indien als Praktikum. Er ist unser Hahn im Korb und tut mir manchmal echt leid! Er muss sich ständig Gespräche über Haarshampoo, Geburten, Homöopathie, etc. anhören. Alles keine Themen die Ihn so wirklich interessiere ;) Er wird bestimmt als der absolute Frauenkenner zurück nach Deutschland fahren.

Rutscha: ist 28 Jahre alt und unser persönliches Wichtelmännchen. Sie ist immer für uns da. Wenn wir irgendwelche Fragen, Probleme oder sonst was haben, können wir sie immer anrufen! Sie versucht uns Indien schonend näher zu bringen :)
Rutscha stammt selber aus einer höheren Kaste. Sie kennt und lebt ein anderes Indien, als wir es die meiste Zeit leben und erleben, was seine Vor-und Nachteile hat.
Entgegen allen indischen Gesellschaftspflichten ist sie noch nicht verheiratet. Ihre Eltern haben ihr jetzt aber offenbart, dass sie einen Mann für sie suchen! Es ist schon komisch so eine gebildete und sympatische Frau zu sehen, bei der Mann weiß, dass sie nicht für den Mann ihrer Liebe heiraten darf. Sie beneidet uns Europäer sehr, dass wir heiraten und lieben dürfen wen wir wollen!

Rutscha und Usha an unserem ersten Tag in Bamhani
Usha: ist die Koordinatorin von Bamhani. Sie ist schon eine beeindruckende Person. Angefangen hat sie im Sangam als Putzfrau, dann als Köchennund jetzt als Koordinatorin. Welche „Zwischenschritte“ sie alle gemacht hat, weiß ich grad nicht genau. Viel beeindruckender ist noch, dass sie sich in der Gesellschaft gegen alle Männer aufgelehnt und gewehrt hat.
Mit ihr müssen wir alles absprechen, was wir in Bamhani machen bzw. verändern wollen. Leider ist die Kommunikation mit ihr etwas schwer, da ihr Englisch und mein Hindi noch zu schlecht sind.
Hr. Khisty: ist der Chef des Sangam in Nagpur. Ohne seine Zustimmung läuft nichts.. Er ist schon 72 Jahre alt und macht die Arbeit ehrenamtlich. Beeindruckend!
Jona und Sybille: leiten die DIZ in Frankfurt. DIZ ist die Entsendeorganisation, die mich nach Indien geschickt hat :) Die Beiden regeln alles was aus Deutschland kommt.
Jona ist der Sohn von den Dohrmanns :)
Mr. und Mrs. Dohrmann: haben 1993 den Sangam in Indien gegründet. Ihnen ist es zu verdanken, dass ich hier heute arbeiten kann.
Der Sangam erfasst viele Aufgaben → ich verweise damit auf die Internetseite (siehe Startseite)
Archana: ist die „leitende“ Hebamme bzw. Krankenschwester hier in Bamhani. (In Indien gibt es den eigenständigen Beruf der Hebamme nicht, sondern es gibt nur eine Weiterbildung). Sie ist mit für die Ausbildung der Schülerinnen verantwortlich und fährt mit ihnen unter der Woche täglich in die Dörfer um dort die Menschen bei Bedarf zu behandeln.

Archana mit der Lieblingsbeschäftigung der Inder: das Handy :)
Savita, Kavita, Vejshalie und Metha: sind 4 Schülerinnen, die die Weiterbildung zur „Hebamme“ jetzt fast hinter sich gebracht. Die Weiterbildung geht wohl ein Jahr, aber so genau habe ich das noch nicht herausgefunden, aufgrund von Sprachhindernissen :)
Sie sind so unglaublich herzlich und süß zu mir!! Ich fahre mit ihnen zusammen in die Dörfer. Wenn wir in ein Haus hineingehen, muss ich mich sofort setzen und arbeiten darf ich auch nicht wirklich, weil ich bin ja Weiß... Wenn wir durch die Dörfer laufen, halten sich eigentlich immer meine Hand. Ich bekomme immer wieder Blumen geschenkt und sie vermissen mich, sobald ich mal einen Tag in Nagpur bin.
Das einzige was ein bisschen anstregend ist: Sie haben meine Handynummer! Den ersten Anruf bekomme ich so gegen halb 7 morgens und dann noch 2-3 mal bis wir uns um halb 10 sehen. Um 17 Uhr haben wir Feierabend. Danach habe ich dann meistens auch noch 2-6 Anrufe ;)
Da sie aber immer nur anklingeln lassen, kommt es nicht immer zu einen Gespräch :)

Vajshali ist 21 Jahre und seit 2 Monaten verheiratet.

Savita (wenn es ein besseres Bild gibt, wird das ausgetauscht)
Asha: ist eine unglaublich gute und herzliche Köchen in Nagpur. Sie ist eine von den wenigen die verhältnismäßig gut englisch kann, was die Kommunikation sehr vereinfacht.
Das Essen in Nagpur ist unglaublich lecker. Allein das ist schon ein großer Grund, warum ich mich auf das Wochenende freue!
Hier in Bamhani ist das Essen leider nicht mal annäherungsweise so gut!
Hargowind: Den hätte ich fast vergessen, obwohl es eine Person ist die mich absolut beeindruckt! Er ist der Fahrer für den Sangam und absolut schwer zu beschreiben.
So eine Person habe ich noch nie kennen gelernt. Er nimmt sich vor jeder anderen Personen selber zurück, ist zuvorkommend und möchte es allen immer Recht machen. Er redet von sich selber in der dritten Person.
Als wir bei den Dohrmanns zum Kuchenessen eingeladen waren, hat er den Tisch abgeräumt (man muss dazu sagen, dass seine Frau ist bei Ihnen die Haushälterin ist). Dabei hat er sich auf die Knie gesetzt und kam dann ers ganz an den Tisch heran. Diese Situaton war für mich persönlich sehr merkwürdig, da in Deutschland wohl sowas kaum vorkommen würde!
Frog: ist unser Haustier. Der super süße Frosch hält sich bis jetzt jeden Abend bei uns auf der Toilette auf :)
Eidechse: diese hübschen Tiere helfen uns möglichst Insektenfreier zu leben :)
Zum Schluss noch ein Gruppenfoto. Dieses Foto wurde nach der Besichtigung von einem Tempel gemacht. Auf dem Heimweg kam uns eine Familie entgegen, die unbedingt wollte, dass ihr Kinder mit uns Fotographiert werden. Sie glauben, dass das ihren Kindern Glück bringt, da wir weiß sind.
Solche ähnlichen Situationen sind uns schon häufiger passiert. Ein unbeschreibliches Gefühl!! Meine Hautfarbe ist doch nur weiß, aber ansonsten bin ich auch nur ein Mensch, wie alle anderen auch!!
Das krasseste Erlebnis in diese Hinsicht ist uns letztes Wochenende passiert. Wir waren auf dem Weg in die Stadt hinein, wir waren Yvonne, Frederik, Sophie und ich. Plötzlich, eigentlich ganz unauffällig, kniete ein Inder vor uns nieder und "berührte" unsere Füße. Das ist eine Geste, die die Inder ausführen um die Älteren zu ehren. Solche Situaionen muss man einfach erlebt haben um sie nachvollziehen zu können!!
Aber jetzt das Foto :)
Ich glaube, dass sind die Personen mit denen ich hauptsächlich zu tun habe. Diese Liste wird aber immer nach Bedarf vervollständigt :)
Sophie: ist junge und süße 20 Jahre alt. Sie hat letztes Jahr ihr Abitur gemacht und will nach Indien Literatur und Philosophie in München studieren.
Mit ihr teile ich mich sowohl in Nagpur als auch in Bamhani ein Zimmer. Ich verstehe mich sehr sehr gut mit ihr. Wir liegen absolut auf der selben Wellenlänge. Wir haben beide echt ein riesen Glück, dass es so ist!! Wir müssen immerhin auf einem engen Raum miteinander leben :)
Yvonne, Ich, Sophie
Yvonne: ist frische 29 Jahre alt. So ein bisschen unsere Oma :) Sie hat ihr Studium in Soziologie mit dem Schwerpunkt auf Entwicklungssoziologie beendet. Durch ein Praktikum bei der DIZ ist sie jetzt mit uns hier in Indien. Für sie ist es das vierte Mal, dass sie in Indien ist. Was für uns immer mal wieder echt von Vorteil ist, v.a. wenn wir Essen gehen :)
Frederik: ist Jahre 26 alt und studiert Geographie an der Uni in Bonn. Er nutzt die 9 Monate in Indien als Praktikum. Er ist unser Hahn im Korb und tut mir manchmal echt leid! Er muss sich ständig Gespräche über Haarshampoo, Geburten, Homöopathie, etc. anhören. Alles keine Themen die Ihn so wirklich interessiere ;) Er wird bestimmt als der absolute Frauenkenner zurück nach Deutschland fahren.
Rutscha: ist 28 Jahre alt und unser persönliches Wichtelmännchen. Sie ist immer für uns da. Wenn wir irgendwelche Fragen, Probleme oder sonst was haben, können wir sie immer anrufen! Sie versucht uns Indien schonend näher zu bringen :)
Rutscha stammt selber aus einer höheren Kaste. Sie kennt und lebt ein anderes Indien, als wir es die meiste Zeit leben und erleben, was seine Vor-und Nachteile hat.
Entgegen allen indischen Gesellschaftspflichten ist sie noch nicht verheiratet. Ihre Eltern haben ihr jetzt aber offenbart, dass sie einen Mann für sie suchen! Es ist schon komisch so eine gebildete und sympatische Frau zu sehen, bei der Mann weiß, dass sie nicht für den Mann ihrer Liebe heiraten darf. Sie beneidet uns Europäer sehr, dass wir heiraten und lieben dürfen wen wir wollen!
| Rutscha mit ihren Eltern |
Rutscha und Usha an unserem ersten Tag in Bamhani
Usha: ist die Koordinatorin von Bamhani. Sie ist schon eine beeindruckende Person. Angefangen hat sie im Sangam als Putzfrau, dann als Köchennund jetzt als Koordinatorin. Welche „Zwischenschritte“ sie alle gemacht hat, weiß ich grad nicht genau. Viel beeindruckender ist noch, dass sie sich in der Gesellschaft gegen alle Männer aufgelehnt und gewehrt hat.
Mit ihr müssen wir alles absprechen, was wir in Bamhani machen bzw. verändern wollen. Leider ist die Kommunikation mit ihr etwas schwer, da ihr Englisch und mein Hindi noch zu schlecht sind.
Hr. Khisty: ist der Chef des Sangam in Nagpur. Ohne seine Zustimmung läuft nichts.. Er ist schon 72 Jahre alt und macht die Arbeit ehrenamtlich. Beeindruckend!
Jona und Sybille: leiten die DIZ in Frankfurt. DIZ ist die Entsendeorganisation, die mich nach Indien geschickt hat :) Die Beiden regeln alles was aus Deutschland kommt.
Jona ist der Sohn von den Dohrmanns :)
Mr. und Mrs. Dohrmann: haben 1993 den Sangam in Indien gegründet. Ihnen ist es zu verdanken, dass ich hier heute arbeiten kann.
Der Sangam erfasst viele Aufgaben → ich verweise damit auf die Internetseite (siehe Startseite)
Archana: ist die „leitende“ Hebamme bzw. Krankenschwester hier in Bamhani. (In Indien gibt es den eigenständigen Beruf der Hebamme nicht, sondern es gibt nur eine Weiterbildung). Sie ist mit für die Ausbildung der Schülerinnen verantwortlich und fährt mit ihnen unter der Woche täglich in die Dörfer um dort die Menschen bei Bedarf zu behandeln.
Archana mit der Lieblingsbeschäftigung der Inder: das Handy :)
Savita, Kavita, Vejshalie und Metha: sind 4 Schülerinnen, die die Weiterbildung zur „Hebamme“ jetzt fast hinter sich gebracht. Die Weiterbildung geht wohl ein Jahr, aber so genau habe ich das noch nicht herausgefunden, aufgrund von Sprachhindernissen :)
Sie sind so unglaublich herzlich und süß zu mir!! Ich fahre mit ihnen zusammen in die Dörfer. Wenn wir in ein Haus hineingehen, muss ich mich sofort setzen und arbeiten darf ich auch nicht wirklich, weil ich bin ja Weiß... Wenn wir durch die Dörfer laufen, halten sich eigentlich immer meine Hand. Ich bekomme immer wieder Blumen geschenkt und sie vermissen mich, sobald ich mal einen Tag in Nagpur bin.
Das einzige was ein bisschen anstregend ist: Sie haben meine Handynummer! Den ersten Anruf bekomme ich so gegen halb 7 morgens und dann noch 2-3 mal bis wir uns um halb 10 sehen. Um 17 Uhr haben wir Feierabend. Danach habe ich dann meistens auch noch 2-6 Anrufe ;)
Da sie aber immer nur anklingeln lassen, kommt es nicht immer zu einen Gespräch :)
Vajshali ist 21 Jahre und seit 2 Monaten verheiratet.
Savita (wenn es ein besseres Bild gibt, wird das ausgetauscht)
Asha: ist eine unglaublich gute und herzliche Köchen in Nagpur. Sie ist eine von den wenigen die verhältnismäßig gut englisch kann, was die Kommunikation sehr vereinfacht.
Das Essen in Nagpur ist unglaublich lecker. Allein das ist schon ein großer Grund, warum ich mich auf das Wochenende freue!
Hier in Bamhani ist das Essen leider nicht mal annäherungsweise so gut!
Hargowind: Den hätte ich fast vergessen, obwohl es eine Person ist die mich absolut beeindruckt! Er ist der Fahrer für den Sangam und absolut schwer zu beschreiben.
So eine Person habe ich noch nie kennen gelernt. Er nimmt sich vor jeder anderen Personen selber zurück, ist zuvorkommend und möchte es allen immer Recht machen. Er redet von sich selber in der dritten Person.
Als wir bei den Dohrmanns zum Kuchenessen eingeladen waren, hat er den Tisch abgeräumt (man muss dazu sagen, dass seine Frau ist bei Ihnen die Haushälterin ist). Dabei hat er sich auf die Knie gesetzt und kam dann ers ganz an den Tisch heran. Diese Situaton war für mich persönlich sehr merkwürdig, da in Deutschland wohl sowas kaum vorkommen würde!
Frog: ist unser Haustier. Der super süße Frosch hält sich bis jetzt jeden Abend bei uns auf der Toilette auf :)
Eidechse: diese hübschen Tiere helfen uns möglichst Insektenfreier zu leben :)
Zum Schluss noch ein Gruppenfoto. Dieses Foto wurde nach der Besichtigung von einem Tempel gemacht. Auf dem Heimweg kam uns eine Familie entgegen, die unbedingt wollte, dass ihr Kinder mit uns Fotographiert werden. Sie glauben, dass das ihren Kindern Glück bringt, da wir weiß sind.
Solche ähnlichen Situationen sind uns schon häufiger passiert. Ein unbeschreibliches Gefühl!! Meine Hautfarbe ist doch nur weiß, aber ansonsten bin ich auch nur ein Mensch, wie alle anderen auch!!
Das krasseste Erlebnis in diese Hinsicht ist uns letztes Wochenende passiert. Wir waren auf dem Weg in die Stadt hinein, wir waren Yvonne, Frederik, Sophie und ich. Plötzlich, eigentlich ganz unauffällig, kniete ein Inder vor uns nieder und "berührte" unsere Füße. Das ist eine Geste, die die Inder ausführen um die Älteren zu ehren. Solche Situaionen muss man einfach erlebt haben um sie nachvollziehen zu können!!
Aber jetzt das Foto :)
Ich glaube, dass sind die Personen mit denen ich hauptsächlich zu tun habe. Diese Liste wird aber immer nach Bedarf vervollständigt :)
Freitag, 25. März 2011
Meine aller ersten wunderbaren Eindrücke in Indien
Meine ersten wunderbaren Eindrücke in Indien
So endlich habe ich mal Zeit um meine Erlebnisse so nach und nach aufzuschreiben. Es sind unglaublich viele :)
Mir geht’s gut!! Aber ich hätte nie gedacht, dass es doch echt eine Herausforderung sich in diesem Land einzuleben. Es ist einfach alles anders!
Und um es kurz zu fassen: Die spinnen die Inder!
So aber von vorne:
Am 7.3.2011 um 17.40 habe ich mich ins Flugzeug gesetzt und mich auf eine große Reise begeben!! Als ich im Flugzeug und das Buch gelesen habe, was von euch so unbeschreibbar schön beschrieben und beklebt wurde, habe ich mich selbst für verrückt erklärt!!
Da ist es mir auch erst richtig bewusst geworden, was ich da eigentlich mache! Ich bin bin weg aus Deutschland, weg von all meinen liebgewonnen Menschen und das für ein ganzes Jahr!! Ich muss echt ein bisschen bescheuert sein!!
Aber dann war da natürlich auch die Freude auf das Unbekannte, das Neue, das Abenteuer!!
Und auf meinen ersten langen Flug in meinem Leben. Ein Flug in eine mir absolut unbekannte Welt.
Die erste freudige Überraschung gab es an Londoner Flughafen!
Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass ich alleine fliegen muss. a lief Frederik an mir vorbei.Dadurch dass das Flugzeug nur wenig besetzt war, war es auch kein Problem mich zu ihm zu setzen :)
Frederik ist mit mir zusammen für 9 Monate im Sangam in Indien und betreut das Projekt „Watershed and Organic farming“.
Der Flug war super und ich war nicht allein :)
Allein durch die Hitze, die uns in Bombay, oder der neue Name Mumbai, am Flughafen entgegen kam, machte deutlich, dass wir in einer anderen Welt sind.
An der Ausweiskontrolle erlebte ich dann das erste mal die Gelassen der Inder. (Obwohl die Inder auch ganz schön stressen können, wie ich in der letzten Zeit erlebt hatte ;)) Ich legte meinen Passport auf den Tisch und es passierte erstmal nichts, so garnichts. Dann, als Frederik schon längst durch war, nahm der Beamte ihn endlich mal in die Hand um ihn dann gelassen durchzublättern. Dann musste ich noch ein paar Fragen beantworten und die Einreise in Indien hat erstmal geklappt :)
Naja nicht ganz. Wir mussten noch gefühlte 5 mal unseren Passport vorzeigen, komsiche Schnippsel mitnehmen und wieder abgeben und alle 5 Meter unser Gepäck kontrollieren lassen.
Inder halt ;)
Nach 5 h Aufenthalt am Flughafen, die weitere Verhaltensweisen von Indern offenbarte und dem Treffen mit Yvonne ging es dann weiter nach Nagpur.
Yvonne ist auch mit uns zusammen im Sangam. Sie ist dort insgesamt 6 Monate und kümmert sich um fair trade Ware und das Workcamp.
Vom insgesamt dritten Flug habe ich nicht wirklich viel mitbekommen, da ich etwas übermüdet war.
Am Flughafen erlebten, v.a. wir Mädels, die nächste indische „Überraschung“, auf die man sich ja eigentlich schon eingestellt hatte. Es gab keine europäischen Toiletten und somit auch kein Toilettenpapier... Aber das ist ja irgendwie genau das was ich wollte. Mal was anderes!!
Obwohl ich schon sagen muss, dass ich SEHR froh bin in meinen dauerhaften Bleiben europäische Toiletten und Toilettenpapier zu haben!!
In Nagpur wurden wir vom Fahrer des Sangam, Hargovind, und Sophie, der vierten Freiwilligen, am Flughafen schon erwartet.
Hargovind ist einfach ein super sympatischer und toller Mensch. Aber dazu später mehr.
Sophie ist auch für 6 Monate mit mir zusammen und ist im Bereich „Education“ eingesetzt.
Beim Einsteigen ins Auto das nächste Erfahrung mit Indien. Frederik sollte vorne sitzen und setzt sich erstmal hinter das Steuer. Ach ja! In Indien gibt es ja den Linksverkehr!
In Nagpur gibt es die Regel, dass sich nur der Fahrer anschnallen muss. Indische Logik ;) Also kein Anschnallen mehr in Indien.
Dann die erste Fahrt über indische Straßen. Allein das ist ein eigene Geschichte wert. Nur so viel. Für einen Europäer ist es das reinste Chaos und dass da nicht ständig Unfälle ist für mich das reinste Wunder. Inder kennen zwar die Bremse, aber anstatt zu bremsen, hupen sie lieber ;)
Sie hupen auch immer, wenn sie losfahren, ankommen oder um eine Kurve fahren.
So oft wie hier auf einer Fahrt gehupt wird, habe ich mein ganzes Leben noch nicht gehupt^^
Dann die Ankunft in unserem Gästehaus. Wir wurden so unbeschreiblich liebevoll empfangen.
Mein erster Gedanke war: Ich bin im Paradies angekommen!!


Hundemüde aber überglücklich!!
Und dann gab es zum ersten Mal richtigen indischen Chai!
Einfach nur ein Traum!! Absolut nicht vergleichbar mit dem, was man in Deutschland als Chai serviert bekommt. Was vielleicht auch daran liegt, dass er 100fach süßer ist.
Ich habe jetzt sogar gelernt ihn selber zu kochen! Muss noch ein bisschen üben, dass er genauso schmeckt wie von einem Inder gekocht, aber ich habe ja noch massig Zeit :)
Das Zimmer wurde bezogen und ganz wichtig die Moskitonetze aufgehängt. Ich teile mir ein Zimmer mit Sophie, Frederik und Yvonne haben jeweils ein Einzelnes.

Den restlichen Tag haben wir uns nurnoch von den vielen Eindrücke leiten lassen.
Ich mich vorallem von dem wunder-wunderschönen Baum. Ein Baum aus einem Paradies!!!



Diesen Baum gibt es häufiger in der Umgebung von Nagpur, aber keine ist so schön und groß wie dieser :)
Der Blick in einen Teil des Gartens von Yvonnes Balkon

Und dann unser erster indischer Sonnenuntergang. Ein Traum!! :)



Nach Sonnenuntergang wurden wir dann noch durch laute Musik auf die Straße gelockt. Es entpuppte sich dann als Begleitmusik einer Hochzeit. Unsere erste indische Hochzeit :)
Wir hielten uns aber lieber noch auf Abstand, auch wenn wir sofort eingeladen wurden. Klar wir sind ja weiß!
Im Laufe der nächsten Tage viel uns dann auf, dass sie Musik fast jeden Abend irgendwo zu hören ist. Heiraten in Indien gehört irgendwie schon ein bisschen zum Alltag.

Zum Schluss, bevor es dann endlich ins Bett ging, noch den "indischen" Mond gesehen!
Der Mond liegt wie eine Schale im Himmel. Er "steht" nicht so wie bei uns in Europa :)
P.S. Ihr wisst garnicht, was das für eine Liebestat ist diesen Blog zu führen!! Ich und Technik. Wir werden niemals Freunde werden ;)
So endlich habe ich mal Zeit um meine Erlebnisse so nach und nach aufzuschreiben. Es sind unglaublich viele :)
Mir geht’s gut!! Aber ich hätte nie gedacht, dass es doch echt eine Herausforderung sich in diesem Land einzuleben. Es ist einfach alles anders!
Und um es kurz zu fassen: Die spinnen die Inder!
So aber von vorne:
Am 7.3.2011 um 17.40 habe ich mich ins Flugzeug gesetzt und mich auf eine große Reise begeben!! Als ich im Flugzeug und das Buch gelesen habe, was von euch so unbeschreibbar schön beschrieben und beklebt wurde, habe ich mich selbst für verrückt erklärt!!
Da ist es mir auch erst richtig bewusst geworden, was ich da eigentlich mache! Ich bin bin weg aus Deutschland, weg von all meinen liebgewonnen Menschen und das für ein ganzes Jahr!! Ich muss echt ein bisschen bescheuert sein!!
Aber dann war da natürlich auch die Freude auf das Unbekannte, das Neue, das Abenteuer!!
Und auf meinen ersten langen Flug in meinem Leben. Ein Flug in eine mir absolut unbekannte Welt.
Die erste freudige Überraschung gab es an Londoner Flughafen!
Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass ich alleine fliegen muss. a lief Frederik an mir vorbei.Dadurch dass das Flugzeug nur wenig besetzt war, war es auch kein Problem mich zu ihm zu setzen :)
Frederik ist mit mir zusammen für 9 Monate im Sangam in Indien und betreut das Projekt „Watershed and Organic farming“.
Der Flug war super und ich war nicht allein :)
Allein durch die Hitze, die uns in Bombay, oder der neue Name Mumbai, am Flughafen entgegen kam, machte deutlich, dass wir in einer anderen Welt sind.
An der Ausweiskontrolle erlebte ich dann das erste mal die Gelassen der Inder. (Obwohl die Inder auch ganz schön stressen können, wie ich in der letzten Zeit erlebt hatte ;)) Ich legte meinen Passport auf den Tisch und es passierte erstmal nichts, so garnichts. Dann, als Frederik schon längst durch war, nahm der Beamte ihn endlich mal in die Hand um ihn dann gelassen durchzublättern. Dann musste ich noch ein paar Fragen beantworten und die Einreise in Indien hat erstmal geklappt :)
Naja nicht ganz. Wir mussten noch gefühlte 5 mal unseren Passport vorzeigen, komsiche Schnippsel mitnehmen und wieder abgeben und alle 5 Meter unser Gepäck kontrollieren lassen.
Inder halt ;)
Nach 5 h Aufenthalt am Flughafen, die weitere Verhaltensweisen von Indern offenbarte und dem Treffen mit Yvonne ging es dann weiter nach Nagpur.
Yvonne ist auch mit uns zusammen im Sangam. Sie ist dort insgesamt 6 Monate und kümmert sich um fair trade Ware und das Workcamp.
Vom insgesamt dritten Flug habe ich nicht wirklich viel mitbekommen, da ich etwas übermüdet war.
Am Flughafen erlebten, v.a. wir Mädels, die nächste indische „Überraschung“, auf die man sich ja eigentlich schon eingestellt hatte. Es gab keine europäischen Toiletten und somit auch kein Toilettenpapier... Aber das ist ja irgendwie genau das was ich wollte. Mal was anderes!!
Obwohl ich schon sagen muss, dass ich SEHR froh bin in meinen dauerhaften Bleiben europäische Toiletten und Toilettenpapier zu haben!!
In Nagpur wurden wir vom Fahrer des Sangam, Hargovind, und Sophie, der vierten Freiwilligen, am Flughafen schon erwartet.
Hargovind ist einfach ein super sympatischer und toller Mensch. Aber dazu später mehr.
Sophie ist auch für 6 Monate mit mir zusammen und ist im Bereich „Education“ eingesetzt.
Beim Einsteigen ins Auto das nächste Erfahrung mit Indien. Frederik sollte vorne sitzen und setzt sich erstmal hinter das Steuer. Ach ja! In Indien gibt es ja den Linksverkehr!
In Nagpur gibt es die Regel, dass sich nur der Fahrer anschnallen muss. Indische Logik ;) Also kein Anschnallen mehr in Indien.
Dann die erste Fahrt über indische Straßen. Allein das ist ein eigene Geschichte wert. Nur so viel. Für einen Europäer ist es das reinste Chaos und dass da nicht ständig Unfälle ist für mich das reinste Wunder. Inder kennen zwar die Bremse, aber anstatt zu bremsen, hupen sie lieber ;)
Sie hupen auch immer, wenn sie losfahren, ankommen oder um eine Kurve fahren.
So oft wie hier auf einer Fahrt gehupt wird, habe ich mein ganzes Leben noch nicht gehupt^^
Dann die Ankunft in unserem Gästehaus. Wir wurden so unbeschreiblich liebevoll empfangen.
Mein erster Gedanke war: Ich bin im Paradies angekommen!!
Hundemüde aber überglücklich!!
Und dann gab es zum ersten Mal richtigen indischen Chai!
Einfach nur ein Traum!! Absolut nicht vergleichbar mit dem, was man in Deutschland als Chai serviert bekommt. Was vielleicht auch daran liegt, dass er 100fach süßer ist.
Ich habe jetzt sogar gelernt ihn selber zu kochen! Muss noch ein bisschen üben, dass er genauso schmeckt wie von einem Inder gekocht, aber ich habe ja noch massig Zeit :)
Das Zimmer wurde bezogen und ganz wichtig die Moskitonetze aufgehängt. Ich teile mir ein Zimmer mit Sophie, Frederik und Yvonne haben jeweils ein Einzelnes.
Den restlichen Tag haben wir uns nurnoch von den vielen Eindrücke leiten lassen.
Ich mich vorallem von dem wunder-wunderschönen Baum. Ein Baum aus einem Paradies!!!
Diesen Baum gibt es häufiger in der Umgebung von Nagpur, aber keine ist so schön und groß wie dieser :)
Der Blick in einen Teil des Gartens von Yvonnes Balkon
Und dann unser erster indischer Sonnenuntergang. Ein Traum!! :)
Nach Sonnenuntergang wurden wir dann noch durch laute Musik auf die Straße gelockt. Es entpuppte sich dann als Begleitmusik einer Hochzeit. Unsere erste indische Hochzeit :)
Wir hielten uns aber lieber noch auf Abstand, auch wenn wir sofort eingeladen wurden. Klar wir sind ja weiß!
Im Laufe der nächsten Tage viel uns dann auf, dass sie Musik fast jeden Abend irgendwo zu hören ist. Heiraten in Indien gehört irgendwie schon ein bisschen zum Alltag.
Zum Schluss, bevor es dann endlich ins Bett ging, noch den "indischen" Mond gesehen!
Der Mond liegt wie eine Schale im Himmel. Er "steht" nicht so wie bei uns in Europa :)
| Ich liebe Ihn!! |
P.S. Ihr wisst garnicht, was das für eine Liebestat ist diesen Blog zu führen!! Ich und Technik. Wir werden niemals Freunde werden ;)
Donnerstag, 17. März 2011
Ich hasse Technik!!
Also mir gehts super gut!!
Nur da die Technik mal wieder versagt, d.h. um ganz genau zu seine meine externe Festplatte mit den Bilder :( und ich noch keine eigenes Inet habe, sonder von meinen lieben Mitbewohnern abhängig bin, gebe ich euch einfach mal die Blod-adresse vom Frederik. Er hat zumindestens schonmal ein paar Bilder hochgeladen. Dann habt ihr wenigstens schonmal nen kleine Einblick!!
Wenn ich demnächst mal etwas Zeit habe, schreibe ich auch meine Eindrücke :)
simon-pilgrim.jimdo.com
--> Der Blog ist super, da er immer aktuelle Fotos hat. Damit koennt ihr euch sicher ein gutes Bild machen. Von den Blogeintraegen muss ich mich aber distanzieren, da ich Indien persoenlich ganz anders wahr nehme!!
Nur da die Technik mal wieder versagt, d.h. um ganz genau zu seine meine externe Festplatte mit den Bilder :( und ich noch keine eigenes Inet habe, sonder von meinen lieben Mitbewohnern abhängig bin, gebe ich euch einfach mal die Blod-adresse vom Frederik. Er hat zumindestens schonmal ein paar Bilder hochgeladen. Dann habt ihr wenigstens schonmal nen kleine Einblick!!
Wenn ich demnächst mal etwas Zeit habe, schreibe ich auch meine Eindrücke :)
simon-pilgrim.jimdo.com
--> Der Blog ist super, da er immer aktuelle Fotos hat. Damit koennt ihr euch sicher ein gutes Bild machen. Von den Blogeintraegen muss ich mich aber distanzieren, da ich Indien persoenlich ganz anders wahr nehme!!
Donnerstag, 10. März 2011
Nur ein kurzes Hallo...
Ich wollte mich nur kurz mal melden und sagen, dass ich gut angekommen bin. Hier ist es soooo super. Ich freue mich selber so, dass ich diesen Schritt gegangen bin.
Wir haben hier kanpp 36Grad Celsius und es ist einfach nur traumhaft!!
Nagpur ist eine wunderschoene gruene und saubere Stadt. Ich fuehle mich pudelwohl und bin nur am geniessen!!
Das Zimmer teile ich mir mit Sophie. Es ist zwar etwas kleiner aber wir haben eine Dusche, eine europaeische Toilette und Toielettenpapier. Aus der Dusche kommt zwar nur kaltes Wasser und eher wenig. Aber eine Dusche ist der Traum. V.a bei den Temperaturen!! Und es wir noch heisser und heisser werden!!
Es gibt sooo viele Eindruecke, dass ich sie noch garnicht alle in Worte fassen kann. Dass wird die Tage mit ein paar Bildern folgen.
Die Bilder macht hauptsaechlich Frederik. Ich komme mir noch ein bisschen komische vor, all das zu fotographieren.
Ich hoffe euch geht es genauso gut wie mir!
Ich schicke euch ein paar warme und sonnige Gruesse!
Eure Sarah
Wenn ihr was genauer wissen wollt, fragt mich einfach. Ich weiss eh nicht wo ich anfangen soll zu erzaehlen ;)
Wir haben hier kanpp 36Grad Celsius und es ist einfach nur traumhaft!!
Nagpur ist eine wunderschoene gruene und saubere Stadt. Ich fuehle mich pudelwohl und bin nur am geniessen!!
Das Zimmer teile ich mir mit Sophie. Es ist zwar etwas kleiner aber wir haben eine Dusche, eine europaeische Toilette und Toielettenpapier. Aus der Dusche kommt zwar nur kaltes Wasser und eher wenig. Aber eine Dusche ist der Traum. V.a bei den Temperaturen!! Und es wir noch heisser und heisser werden!!
Es gibt sooo viele Eindruecke, dass ich sie noch garnicht alle in Worte fassen kann. Dass wird die Tage mit ein paar Bildern folgen.
Die Bilder macht hauptsaechlich Frederik. Ich komme mir noch ein bisschen komische vor, all das zu fotographieren.
Ich hoffe euch geht es genauso gut wie mir!
Ich schicke euch ein paar warme und sonnige Gruesse!
Eure Sarah
Wenn ihr was genauer wissen wollt, fragt mich einfach. Ich weiss eh nicht wo ich anfangen soll zu erzaehlen ;)
Sonntag, 6. März 2011
Jetzt ist die Zeit gekommen Tschüss zu sagen...
Jetzt endlich melde ich mich auch mal zu Wort :)
Haltet die Ohren steif!
Eure Sarah
Mehr als 1 Jahr lang habe ich auf diesen Tag gewartet und jetzt ist er auf einmal da.
Die letzten Wochen und Monate sind nur so vorbeigesaust und ich weiß garnicht wo die Zeit geblieben ist.
Endlich ist mein Rucksack so gut wie fertig gepackt. Ich hätte daran ja nie mehr geglaubt, dass ich das noch vor den Abflug, morgen Mittag, hinbekomme.
Aber es ist vollbracht :)
Genauso wie ich meine Wohnung vollkommen ausgeräumt und in einem optimalen Zustand den Vermietern zurück gegeben habe. Ob sie das genauso sehen weiß ich leider noch nicht ;)
Hiermit richte ich nochmal an alle einen großen Dank, die mir in den letzten doch etwas stressigen Wochen geholfen haben!! Sei es mit ganzer manneskraft, oder mit Raum für mein Hab und Gut oder, und das sei nicht zu vernachlässigen, mit viel Geduld und lieben und netten Worten um mich wieder aufzubauen.
Hiermit richte ich nochmal an alle einen großen Dank, die mir in den letzten doch etwas stressigen Wochen geholfen haben!! Sei es mit ganzer manneskraft, oder mit Raum für mein Hab und Gut oder, und das sei nicht zu vernachlässigen, mit viel Geduld und lieben und netten Worten um mich wieder aufzubauen.
Vielen vielen Dank!!
Ich habe mich auch sehr gefreut in der kurzen und doch auch etwas knappen Zeit noch mit dem einen oder anderen wunderbaren Menschen einen Kaffee trinken zu gehen, oder wenn es die Entfernung nicht zuglassen hat, zu telefonieren.
Und natürlich die meisten von euch auf meiner Abschiedsfeier zu sehen. Auch wenn ich da nicht für jeden viel Zeit hatte, habe ich mich sehr gefreut euch zu sehen!
Das Buch, was ihr alle mit viel Mühe und ganz vielen liebe Worten gefüllt habt, ist mein größter Schatz auf dieser Reise!!
Das Buch, was ihr alle mit viel Mühe und ganz vielen liebe Worten gefüllt habt, ist mein größter Schatz auf dieser Reise!!
Ich habe noch nicht wirklich darin gelesen, sondern nur mal durchgeblättert. Diesen besonderen Moment habe ich mir für den Hinflug aufgehoben.
Aber auch dafür danke ich euch!! Ihr seit alle so wunderbar und ich vermisse euch jetzt schon!!
Ich könnte noch sooo viel schreiben. Aber die Zeit schreitet so langsam aber sicher voran und ich muss die Wohnung noch ein bisschen in Ordnung bringen und ein bisschen Schlaf kann auch nicht schaden.
Es ist dann jetzt Zeit "Tschüss" zu sagen, oder wie die Inder sagen आउफ़्विएदेर्सेहेन
Haltet die Ohren steif!
Eure Sarah
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